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Whisky von Craigellachie

– malzig – süß – schöne Öligkeit – fruchtig – nussig – im Alter Karamell – teilweise etwas Rauch –


Craigellachie 13 Jahre

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Craigellachie 17 Jahre

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Craigellachie – gegründet im Whisky-Boom

Peter Mackie und Alexander Edward taten sich 1891 zusammen und gründeten die Brennerei Craigellachie. Mitten in der schönen Whisky-Region Speyside liegt sie nahe der Stadt Craigellachie/Banffshire. Hier, nur 3 Kilometer von Charlestown of Aberlour entfernt, mündet der Fiddich in die Spey.

Berühmte Nachbarn der relativ unbekannten Brennerei sind Maccallan und die berühmte Küfnerei Cooperage, die den Großteil der Fässer für die Whiskyproduktion in der Speyside herstellt. Peters Onkel James Logan Mackie war schon für seinen Blend Whisky White Horse aus der Lagavulin Distillery bekannt. Aber auch Edward brachte Erfahrung mit, denn seine Familie besaß die Destille Benrinnes. Sie engagierten den berühmten Charles Doig von Elgin als Architekten für die Gebäude. 1898 soll die Produktion begonnen haben. Allerdings gibt es einen Verkostungsbericht von Alfred Barnard aus dem Jahr 1894, sodass man davon ausgehen kann, dass schon einige Jahre vorher der feine Brand durch die Stills floss.

Vom Blend zum Single Malt

Als im Jahr 1916 Alexander Edward die Destillerie verließ, gründete Mackie sofort die White Horse Distillers. Craigellachie (gälisch: Creag Eileachaidh) war im Prinzip sowieso nur gegründet worden, um den Bedarf an Single Malt für den berühmten White Horse zu decken. Schon 1927 ging es dann mit so einigen Besitzerwechseln, die größtenteils durch Übernahmen und Zusammenschlüsse zustande kamen, los. 1987 ging die Brennerei an Diageo. Der Konzern legte keinen großen Wert auf die Steigerung des Images der kleinen Brennerei. Zum Glück änderte sich das 1998 als Craigellachie zusammen mit Aberfeldy, Aultmore, Brackla und der Blending Company John Dewar & Sons an Bacardi verkaufte. Zwar fließt auch heute noch ein bedeutender Teil der Produktion in die Dewar-Blends, aber es gibt auch ausgezeichnete Single Malt-Abfüllungen, die sich wirklich lohnen. Auch die Abfüllungen von Signatory und Gordon und MacPhail sollten Sie einmal im Glas haben.

Der Geschmack von Craigellachie

Der Whisky aus der Brennerei Craigellachie, übrigens ausgesprochen ungefähr so wie Krai-gellacky, mit Betonung auf „gell“, ist ein typischer Speyside-Whisky. Sehr süß und malzig lässt er seine nussigen Noten hervorlugen und versteckt auch eine schöne Fruchtigkeit nicht. Teilweise kann man einen leichten, nicht aufdringlichen Rauch spüren. Zurzeit gibt es vor allem einen 13- und einen 17-Jährigen als Originalabfüllung auf dem Markt. Beide können überzeugen. Der 13-jährige Craigellachie hat ein schönes Aroma von Zitrusfrüchten und Feigen, während der 17-Jährige durch weitaus komplexere Geschmackserfahrungen bezaubert.