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Whisky von Aultmore

– trocken – süßes Malz – frisch – Kräuter – fruchtig und leicht floral –


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Aultmore – unauffällige, fleißige Biene der Speyside

In der Nähe des kleinen Speyside-Örtchens Keith, in dem die Strathisla Distillery ihren Whisky brennt, findet sich die unscheinbare Brennerei Aultmore. Sie ist in bester Gesellschaft weiterer nicht ganz so bekannter Destillerien wie Glen Keith oder Strathmill. Aber im Gegensatz zu diesen beiden, in denen lediglich unabhängige Abfüllungen produziert werden, wartet die Aultmore Brennerei mit einer eigenen Abfüllung eines sehr guten Single Malt Whiskys auf. Allerdings macht die kleine, feine Brennerei kaum Werbung, hat auch kein Besucherzentrum und ist auch nicht für Besucher zugänglich. Schade eigentlich, denn einen Aultmore Whisky sollte man durchaus einmal probiert haben.

Ein Blick auf die Geschichte von Aultmore

In einer Gegend mit vielen klaren Quellen und optimalen Voraussetzungen für den Anbau von Gerste gründete Alexander Edwards im Jahr 1896 die Whiskybrennerei Aultmore. Edwards war kein Anfänger im Whiskybrennen. Sein Vater vererbte ihm die Destille Benrinnes. Später gründete er gemeinsam mit Peter Mackie die Brennerei Craigellachie. Bereits ein Jahr nach seiner Gründung produzierte Aultmore schon Whisky, und zwar vor allem für die Produktion von Blends. Edwards war sehr eifrig im Geschäft mit dem Blended Whisky, kaufte später noch die Destillerie Oban und hatte somit genug Material für die Verheiratung vieler verschiedener Brände zu hervorragenden Blends aus Schottland.

Leider kam recht schnell nach den Jahren des Whisky-Boom ein einschneidender Rückgang der Nachfrage nach dem goldenen Wasser des Lebens. Auch Aultmore wurde daraufhin immer mal wieder geschlossen. 1923 verkaufte Edwards die drei Brennereien Craigellachie, Benrinnes und Aultmore an Dewar & Sons. Schon zwei Jahre später wechselten erneut die Besitzer. 1970 renovierte und erweiterte man die Aultmore-Brennerei umfangreich. Nachdem sie dann im Jahr 1987 von United Distillers (UD) übernommen wurde, ist sie heute im Besitz von Bacardi.

Der Geschmack von Aultmore Whisky

Nun aber zum Wichtigsten, dem Geschmack des Aultmore Whiskys. Bei einem Geheimtipp erwartet man meist eine beschauliche Brennerei, versteckt in den Hügeln Schottlands, mit typischen Dächern und vielen alten Steinen, die von der Tradition der Whisky-Kunst erzählen. Wer sich doch einmal in die Nähe von Keith verirrt und einen Blick auf Aultmore wirft, wird nichts davon vorfinden. Das Gelände erinnert eher an einen großen Industriekomplex. Doch das Aussehen der Produktionsgebäude allein ist kein Hinweis auf den Geschmack eines Whiskys.

Der größte Teil der Produktion wandert noch immer in Blended Whisky, vor allem in die Dewar-Blends. Aber man findet auch eigene Abfüllungen, die vor allem unter dem Namen Flora & Fauna bekannt sind. Der Whisky aus der Brennerei Aultmore ist sehr trocken, besticht aber durch eine frische, kräuterige Note, die mit einer wunderbaren Würze kombiniert ist. Der volle weiche Körper trägt viele Früchte wie Erdbeere oder Melone in sich. Der Malt Whisky ist süß, nicht torfig und zeigt gern Eichennoten.