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Whisky von Glen Keith

– mild – leicht – volle Fruchtaromen – floral – nicht rauchig – viel Vanille und Eichenholz –


Glen Keith Distillery Edition Traditional Oak

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Glen Keith 24 Jahre

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Glen Keith – experimentelle Brennerei der Chivas Brothers

Im kleinen Städtchen Keith in der Speyside liegt die recht junge Brennerei Glen Keith, welche erst im Jahr 1958 das Licht der Welt erblickte. Sie ist die letzte von vier Whisky-Destillerien, die sich hier angesiedelt haben. Schon viele Jahre vorher fingen schon Strathmill, Strathisla und Aultmore an, ihren Brennblasen Feuer unter dem Hintern zu machen. Die Chivas-Brothers waren es, die den Anstoß zur Gründung der Brennerei gaben. Sie wurde direkt gegenüber der ebenfalls im Besitz von Chivas befindlichen Strathisla-Destille erbaut. Im Jahr 1960 fertiggestellt, stellte man recht schnell von der Dreifachdestillation, die in den Lowlands noch ganz gängig ist, auf die typische schottische zweifache Destillation um.

Das war nicht die einzige Veränderung, die Glen Keith im Laufe seiner bisher verhältnismäßig kurzen Geschichte durchlaufen hat. Die Brennerei im Schatten der pittoresken Gebäude von Strathisla diente dem Konzern als eine Art Experimentierküche. Hier verwendete man eigene Hefe und stellte das eigene Malz her, welches per Standleitung auch eine Weile die Strathisla-Destille versorgte. Man experimentierte mit neuen Techniken wie den ersten gasbeheizten Pot Stills überhaupt in Schottland. Ein Ergebnis der Experimente war zum Beispiel der Glenisla bzw. Craigduff, dessen torfiges Aroma nicht durch getorftes Malz, sondern durch die Zuführung von mit Torf angereichertem Wasser entstand.

Wiederauferstanden durch Pernod Ricard

Einige Jahre lief die Produktion und es wurden weitere Brennblasen installiert Doch im Jahr 1999 entschied man sich für die Stilllegung. Der Getränkekonzern Pernod Ricard war es, der im Jahr die schon ziemlich heruntergekommene Brennerei dann wiedererwecken sollte. Vollständig renoviert und mit doppelter Produktionskapazität begann Glen Keith im Jahr 2013 den goldenen Brand, den nicht nur die Schotten so lieben, wiederherzustellen. Noch heute fließt ein beträchtlicher Teil des feinen Malt Whiskys aus Glen Keith in die Blended Whiskys von Chivas, obwohl Pernod Ricard der neue Besitzer ist.

Der Geschmack von Glen Keith

Da die meisten Malt Whiskys aus der Brennerei Glen Keith den Blended Whiskys von Chivas wie Chivas Regal, Passport oder 100 Pipers fließt, sind Einzelabfüllungen nur sehr selten. Man findet den Glen Keith Single Malt vor allem als unabhängige Abfüllungen wie von Signatory oder Duncan Taylor. Mit einem Glen Keith Single Malt hat man einen typischen Speyside-Whisky im Glas. Er ist nicht rauchig, abgesehen von der Glenisla-Abfüllung von Gordon & MacPhail, und präsentiert sich mit schönen floralen Noten. Deutliche Vanille- und Fruchtaromen gehören genauso zum Hausstil von Glen Keith wie eine schöne Eichenholznote.

Der Single Malt ist fein im Aroma und entwickelt einen vollen aromatischen Körper. Es dauert nicht mehr lang, dann wird ganz sicher auch eine Eigenabfüllung auf den Markt kommen, die gerade in den Lagerhäusern von Chivas Brothers/Pernod Ricard in Keith, Mulben oder Tormore heranreift.