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Whisky von Maker's Mark

– weich – mild – schöne Komplexität – fruchtig – Honignoten – etwas Karamell und Vanille – im Abgang leichter Rauch –


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Maker’s Mark – der weiche Whisky aus Kentucky

Maker’s Mark ist ein besonderer Whisky aus Kentucky, der erst seit 1953 so gebrannt wird, wie ihn Liebhaber aus aller Welt heute kennen und schätzen. Der Whisky unterscheidet sich von anderen amerikanischen Whiskeys nicht nur dadurch, dass er ohne das zusätzliche „e“ geschrieben wird.

In Lynchburg verwenden die Brennmeister ebenfalls 70 Prozent Mais, aber sie mischen statt Roggen 30 Prozent Winterweizen und Gerste in die Maische. Der Maker’s Mark wird dadurch viel milder, kratzt nicht so. Außerdem wird das Getreide nicht gemahlen, sondern in einer Rollenmühle gequetscht, wodurch der natürliche Geschmack nicht verändert wird. Der Kochvorgang dauert besonders lang, um den Weizen zu schonen. Vier bis sieben Jahre lagert der Whisky dann in Amerikanischer Weißeiche. So erhält er sein spezielles Aroma, welches den Maker’s Mark ausmacht.

Geschichte zwischen Marketing und Realität

Im Gegensatz zu anderen Brennereien, die nur für das Marketing Handarbeit propagieren, sind in der Maker’s Mark Brennerei tatsächlich noch fast alle Schritte reine Handarbeit. Das ist vielleicht ineffizient, aber dem Geschmack tut es gut. Dafür hat die Brennerei vor allem hinsichtlich ihrer Geschichte so einige Marketing-Geschichten zu bieten. Es ist schier unmöglich, die wahre Geschichte der Brennerei von den dazu erfundenen Storys für die Promotion der Destille zu unterscheiden.

Sie beginnt nach der Prohibition, als im Familienbetrieb T. W. Samuels die Produktion des Whisky wieder anlief. Bill Samuel Senior wollte allerdings nicht weiter den bisherigen Rachenputzer brennen. Ihm schwebte ein weicherer, komplexerer Whisky vor Augen. 1943 stieg er aus dem Familienbetrieb aus und ließ eine alte heruntergekommene Brennerei wieder herrichten. In der alten Burks Spring Distillery machte er sich ans Werk, seinen eigenen Bourbon, einen besseren, zu brennen.

Um die Wartezeit zu überbrücken, bis sich der Whisky verkaufen ließ, schließlich musste der ja noch einige Jahre lagern, machte Samuel einige Experimente mit Brot. Dabei entdeckte er, dass der Winterweizen wesentlich milder am Gaumen schmeckte als der althergebrachte Roggen. Schnell landete also Weizen statt Roggen auch in seinem Whisky. Mit dem Geld, welches er als Bäcker verdiente, konnte er die alte Maker’s Mark-Destille renovieren. Hier in Loretto, Kentucky, wurde dann auch im Jahr 1959 die erste Flasche Maker’s Mark abgefüllt.

Die wahre Geschichte von Maker’s Mark

Klingt romantisch und enthusiastisch, doch die wahre Geschichte scheint nicht ganz so gewesen zu sein. Jedenfalls fehlt ihr die romantische Umschreibung der Entwicklung der Brennerei. Da der Haupteigentümer der T. W. Samuels Destille, Robert Block, diese im Jahr 1943 veräußerte, verlor Samuels über Nacht sein Geschäft. Gezwungenermaßen verdingte er sich einige Jahre als Bäcker. Vielleicht hat er da wirklich den Winterweizen entdeckt, doch das Geld für eine eigene Destillerie hatte Bill zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Das Rezept für den Maker’s Mark hat er wohl auch nicht allein gefunden. Julian van Winkle, ein alter Freund und Vorreiter der Weizenmaische war es wohl, mit dem er es gemeinsam entwickelte, oder der ganz allein dafür verantwortlich war. Ganz genau weiß man es nicht.

Das besondere, andere Kentucky-Geschmackserlebnis, in neuartigen modernen Flaschen allerdings brachte den Erfolg. Zunächst noch unbekannt und für einen amerikanischen Whisky recht teuer, kam der Durchbruch 1980, als der Maker’s Mark in einer großen Airline ausgeschenkt wurde. Schnell erschien eine lange Geschichte über diesen Kentucky-Whisky im Wall Street Journal und der Siegeszug des Maker’s Mark in die Welt begann.

Der Geschmack von Maker’s Mark

Durch die Maische mit Winterweizen und Mais statt Roggen ist der Maker’s Mark besonders mild und weich am Gaumen. Er lagert für einen amerikanischen Whisky recht lange und entwickelt dabei komplexe Aromen, die man sonst so in einem Kentucky Whisky selten findet. Das Motto der Brennerei ist „don’t be bitter“ und genauso ist es auch. Man spürt kräftige Honig-Noten, tolle Früchte, ein Hauch von Karamell und Vanille. Im Hintergrund harmonieren feine Fruchtnoten mit einem schönen Kick Kakao. Erst zum Abgang hin kommt auch ein kleines bisschen Rauch hinzu, der aber das Geschmackserlebnis angenehm abrundet und den fruchtigen, süßen Gesamtcharakter nicht stört.