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Whisky von Glen Elgin

 – malzig, süß und fruchtig – Obstblüten – Honig – Orange – Nussöl – Butter-Cookie-Note –


Glen Elgin 12 Jahre

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Glen Elgin – der kleine Nachbar von Longmorn

Südlich der Lossie-Mündung, ganz in der Nähe des Städtchens Elgin, liegt die kleine Brennerei Glen Elgin. Die relativ unbekannte Brennerei in der Speyside hat einen größeren Nachbarn, die Longmorn-Destille, die ebenfalls mit dem bezaubernden Ort Elgin verbunden ist. Passend zur hügeligen Landschaft mit vielen Tälern, in die Glen Elgin eingebettet ist, hat sie auch das Tal (Glen) im Namen. James Carle und William Simpson, der ehemalige Manager der Glenfarclas-Brennerei gründeten die kleine Destille in den letzten Boom-Jahren des Whiskys, im Jahr 1898. Zwei Jahre später begann die Produktion.

Doch schon fünf Monate später war schon wieder Schluss. Ein Grund war, dass man den Whisky-Produzenten der Zugang zur nahegelegenen Eisenbahn verwehrte. Eigentlich einer der Hauptgründe für die Ansiedlung in Elgin. Der schnelle Wechsel von Whisky-Herstellung und Stillstand sollte Glen Elgin noch ein paar Jahre begleiten. Erst 1930 kehrte mit dem Verkauf an die Scottish Malt Distillers Ltd. ein wenig Ruhe in die beschauliche Brennerei ein.

Vom Blended Whisky zum bemerkenswerten Single Malt

Nach dem Kauf der Brennerei Glen Elgin durch die Scottish Malt Distillery Ltd. ging die Lizenz zum Brennen des uisge beatha (Wasser des Lebens) an die White Horse Distillers Ltd. Kaum, nachdem also endlich in Glen Elgin eine kontinuierliche Produktion die kleine Brennerei auf die richtige Spur führte, floss ihr Malt Whisky auch schon in den berühmten Blend White Horse.

Heute gehört Glen Elgin zu Diageo, trägt aber immer noch das White Horse stolz im Etikett. Es gibt eine kleine, aber feine Reihe von unabhängigen und offiziellen Abfüllungen aus der kleinen Whisky-Destillerie in Elgin, die es verdient hat, aus dem Schatten der großen Longmorn zu treten.

Ab der Mitte des letzten Jahrhunderts investierten die Besitzer auch immer wieder in den Ausbau der Brennerei. Das war teilweise auch bitter nötig. In den 1950er Jahren wurde die Destille, in der Unmengen von reinem Alkohol lagerten, endlich an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Bis dahin sorgte man mit Paraffin für Licht. Mit einer Turbine, die von der Quelle Glen Burn angetrieben wurde, für den weiteren benötigten Strom. 1964 wurden die alten Gebäude abgerissen und durch neue ersetzt. Dadurch vergrößerte sich auch die Anzahl der Washbacks und Stills. Jetzt wurde es möglich, den Malt Whisky nicht nur für den Blended Whisky White Horse zu produzieren, sondern auch eigene Abfüllungen des fruchtigen Whiskys auf den Markt zu bringen.

Der Geschmack von Glen Elgin

Glen Elgin war und ist vor allem bei Blendern ein sehr beliebter Whisky. Gerade deswegen aber ist sie unter Whisky-Liebhabern kaum bekannt. Dabei lohnt es sich, einmal einen Glen Elgin im Glas zu haben. Er duftet nach zarten Obstblüten und schmeckt angenehm malzig. Mit einem reifen Heideblüten-Aroma, einer feinen Süße und zarten Honignoten, entfaltet er sich am Gaumen ungemein fruchtig und fasziniert mit komplexen Aromen. Im Abgang kommen die Obstblüten wieder, vor allem Orange dominiert hier. Mit etwas Wasser kitzelt man Nussöl und eine herrliche Butter-Cookie-Note mit heraus. Ein wunderbarer, typischer weicher Speyside-Whisky aus einer viel zu unbeachteten Brennerei.