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Whiskey von Elijah Craig

– weich – süß – Eichenholz – Vanille – leichter Hauch von Mandeln und Karamell –


Elijah Craig Barrel Proof

67,60 €

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Elijah Craig Small Batch

29,09 €

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Elijah Craig – eine Marke der Brennerei Heaven Hill

Die erste Heaven Hill-Brennerei entstand im Jahr 1890. Doch so, wie es das Unternehmen jetzt gibt, gründete man es erst im Jahr 1935. Fünf Brüder waren die Gründer und noch heute ist das Geschäft in der Hand der Familie Shapira. Die Brüder hatten keinerlei Erfahrung mit Spirituosen, geschweige denn Ahnung vom Whisky-Brennen. Daher lag der Erfolg, zumindest der geschmackliche, in den Händen von Brennmeister Harry Beam aus der Jim Beam-Familie. Er begründete als erster Brennmeister eine Tradition, die bis heute fortgeführt wurde. Verantwortlich für den Whiskey aus Heaven Hill ist ein Beam.

In Heaven Hill werden mehrere Marken gebrannt.  Man begann mit zwei Eigenmarken, dem Heaven Hill und dem Bourbon Falls. Nach und nach kauften die Brüder und deren Nachfahren aber immer mehr Whiskey-Marken dazu. Damit bewahrten die Shapiras so einige Namen vor dem Vergessenwerden, denn meist handelte es sich um Aussteiger aus dem Geschäft mit dem goldenen Brand. Neben dem Wheat-Whisky Evan Williams ist Heaven Hill international vor allem für den Elijah Craig bekannt.

Elijah Craig – ein Vater des Kentucky Straight Bourbon

Elijah Craig-Whisky verdankt seinen Namen einem Geistlichen aus Virginia. Craig war Baptist und dem Alkohol nicht abgeneigt. Er gilt als Unternehmer und Whisky-Pionier, sogar als Vater des Bourbon. Der Baptistenprediger gründete 1789 seine eigene Whiskey-Brennerei im Bundesstaat Kentucky. Man sagt, er hätte die Reifung von Whiskey, den die Amerikaner mangels guter Gerste aus Mais brannten, in ausgebrannten Eichenfässern erfunden. Ob das stimmt, weiß man nicht. Heaven Hill benutzt die Geschichte aber gern für sein Marketing. Auch, dass Elijah Craig durch seine Ideen und Rezepturen der Vater des Bourbon ist, mag man anzweifeln. Immerhin wurde der Bourbon Whiskey nach dem Bourbon County, welches ziemlich weit entfernt von der Destillerie von Craig war, benannt. Verdient hat er sich die Ehrung mit einer eigenen Marke aber dennoch, denn er setzte sich zeitlebens für guten amerikanischen Whiskey ein.

Der Geschmack von Elijah Craig

Elijah Craig Whisky gibt es in einer typischen Trinkstärke als Small Batch Straight Bourbon Whiskey und in verschiedenen Fassstärken als Elijah Craig Barrel Proof Straight Bourbon. Der Straight Bourbon bringt die typischen Aromen eines Bourbon mit. Sehr holzig, mit viel Vanille und weich kommt er daher. Es verstecken sich ein paar Mandeln, man spürt leichte Röstaromen und die niemals fehlende Bourbon-Süße.

Tiefe Komplexität wie bei einem schottischen Whisky kann der Elijah Craig Small Batch nicht bieten. Wer mehr schmecken will, sollte dann lieber zu den Cask Strength-Ausführungen greifen und diese mit etwas Wasser verdünnen. So lassen sich noch die ein oder andere Frucht sowie Karamell herauskitzeln. Ein heißer Tipp aber ist der Elijah Craig 12 Jahre. Dieser Bourbon durfte, wie der Name schon sagte, 12 Jahre lang reifen. Dadurch hat er deutlich mehr Aromenvielfalt entwickelt als der Small Batch. Mehr Gewürze, mehr Minze, etwas Rauch, viel Vanille, mehr Früchte bei einer leichten Bitterkeit – leider wird er so nicht mehr abgefüllt, und ist daher mittlerweile auch ein bisschen teuer geworden.