Skip to main content
Old Pulteney Logo

Whisky von Old Pulteney

– trocken – weich – typische Salznote – Vanille – Honig – würzige Eiche –


Old Pulteney 10 Jahre

44,57 € 49,89 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsKaufen
Old Pulteney 15 Jahre

67,29 € 70,27 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsKaufen
Old Pulteney 18 Jahre

110,17 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsKaufen
Old Pulteney 25 Jahre

425,24 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsKaufen
Old Pulteney 12 Jahre

31,90 € 33,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsKaufen

Old Pulteney – Whisky aus der Metropole der Heringsfischer

1826 gründete James Henderson die Brennerei Pulteney in der Hafenstadt Wick in der Grafschaft Caithness in Schottland. Sie liegt nur 230 Meter vom Meer entfernt und ist eine der nördlichsten Destillerien Schottlands. Der Name ist kein Kunstwort, sondern einfach der Name des Stadtteils, in dem sich die Brennerei befindet. Das Old, welches Pulteney nun im Namen trägt, hat nichts damit zu tun, dass der Whisky besonders alt ist. Es soll lediglich darauf hinweisen, dass der Whisky hier am Meer besonders schnell reift, also schnell „alt“ wird oder wirkt.

Fast 100 Jahre war die Brennerei (Old) Pulteney in Familienbesitz, ehe beginnend mit der Prohibition 1922, die eine Pause einleitete, sich ein ziemliches Besitzerkarussell drehte. Doch, was hat das Ganze jetzt mit Heringen zu tun?

Nun, Wick war zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein quicklebendiges Zentrum des Handels. Die Hafenstadt war vor allem für seine Heringsfischerei bekannt und blühte dadurch richtig auf. Heute dient der Hafen lediglich noch als Öl- und Fährhafen. Fischerboote tummeln sich hier schon lange nicht mehr. Was blieb, ist der Whisky.

Neustart in den 50er Jahren

Nachdem die Brennerei Old Pulteney wegen der Prohibition und dem sich anschließenden Weltkrieg die Tore schließen musste, wurde die Produktion der goldenen Seele Schottlands im Jahr 1951 wieder aufgenommen. Der Jurist Robert Cumming hatte sie gekauft. Schon 1955 erfolgte die nächste Übernahme. Nun war die James & George Stodart Ltd. am Zug. Das war eine Tochter des kanadischen Imperiums Hiram Walker, welche die Destille umfangreich umbaute. Im Zuge dessen wurde auch die hauseigene Tennenmälzerei geschlossen. Der hier produzierte Whisky floss vor allem in die Blends des Konzerns, vorneweg in den bekannten Ballantines. Doch ein kleiner Teil durfte auch durch unabhängige Abfüller wie Gordon & McPhail unter dem Namen Old Pulteney verkauft werden.

Mit der Übernahme durch die Inver House Distillery kam dann aber der Trend zum Single Malt aus der Brennerei Old Pulteney. Heute gehört die Brennerei Pacific Spirits, die diesen Trend gern weiterführt und den salzigen Meereswhisky in die Gläser der Genießer in aller Welt bringt.

Der Geschmack von Old Pulteney

Die Produktpalette von Old Pulteney hat sich in den letzten Jahrzehnten beträchtlich entwickelt. Es gibt die typischen Altersabfüllungen, wie einen 12-, einen 15-, einen 18- und einen 25-jährigen Old Pulteney. Auch 30, 35 und 40 Jahre steht schon einmal auf den Flaschen. Doch man kann noch viel mehr entdecken.

Es gibt zahlreiche Sonderabfüllungen mit wohlklingenden Namen wie Floatilla, Noss Head oder Duncansby Head. Auch einen Whisky-Likör Stroma kann man genießen. Hinzu kommen unabhängige Abfüllungen von Gordon & McPhail, Duncan Taylor oder Cadenheads.

Es ist aufgrund der Vielfalt etwas schwerer, einen allgemeinen Hausstil der Brennerei zu definieren. Aber allen Old Pulteney Whiskys gemeinsam ist die trockene, salzige Note des nahegelegenen Meeres. Die Brände lagern zu einem großen Teil in alten Manzana-Sherry-Fässern, wodurch der Whisky eine milde und weiche Grundnote bekommt. Vanille, Honig und würzige Eiche spielen zusammen mit leichten floralen Noten eine schöne Sinfonie auf der Zunge. Daher hat sich der Old Pulteney auch den Spitznamen Manzanilla des Nordens eingehandelt.