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Nikka Whisky im Überblick

– Geschmacksvielfalt durch Whiskys der Miyakikyo und Yoichi Destillerien –


Nikka from the Barrel Blended Whisky

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Nikka – feiner Whisky aus Japan

Nikka ist eines der beiden großen Whisky-Unternehmen in Japan. Der Gründer von Nikka ist Masataka Taketsuru, der gemeinsam mit Shinjiro Torii am Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Herstellung von Whisky in Japan begann. Masataka hatte diese Kunst in Schottland in der Hazelburn-Brennerei gelernt und zusammen mit seiner schottischen Frau in seine alte Heimat mitgebracht. Der Zusammenarbeit entsprang die Whisky-Brennerei Kotobukiya, heute eine der Suntory-Destillen.

Nikka entstand als die Wege der beiden Männer sich trennten. Nach zehn Jahren lief der Vertrag von Masataka mit Shinjiro aus. Statt ihn zu verlängern, ermutigt seine Frau ihn, eine eigene Destillerie zu eröffnen.

Vom Saftladen zu Nikka

Auf der im Norden gelegenen Insel Hokkaido findet er den idealen Ort, um Whisky im schottischen Stil zu brennen. Mit den ersten Spatenstichen der Brennerei Yoichi legt er den Grundstein für das heute neben Suntory bekannteste Whisky-Unternehmen in Japan.

1936 beginnt er mit der Produktion. Doch es soll noch bis 1940 dauern, ehe der erste Whisky das Licht der Welt erblickt, denn schließlich muss der goldene Brand mindestens 3 Jahre und einen Tag reifen. In der Zwischenzeit stellt Masataki Taketsuru Saft aus Hokkaido-Äpfeln her.

Noch einige Jahre sollte sein Unternehmen noch Dai Nippon Kaju („großes japanisches Saftunternehmen“) heißen, ehe es im Jahr 1952 zu Nikka Whisky wurde. Nikka bildet sich aus den Worten Nippon und Kaju und stand als Marke aber auch schon auf der allerersten Whiskyflasche, die die Brennerei verließ.

Im Jahr 1969 sollte die zweite Destillerie folgen, für die Taketsuru einen sanften Hügellandstrich in der Region Miyagi fand. Die Miyakikyo Brennerei nahm zehn Jahre vor dem Tod des Gründers ihre Arbeit auf. Heute ist Níkka in der ganzen Welt bekannt. In Schottland gehört dem zweitgrößten japanischen Whiskyunternehmen die Ben Nevis Brennerei, deren Whiskys es vermarktet. Erst seit dem Jahr 2001 sind die Produkte aus den Nikka-Destillerien in Europa erhältlich.

Yoichi – der Rauch Hokkaidos

Die Yoichi-Brennerei auf Hokkaido war die erste Brennerei von Taketsuru. Hier entstehen reichhaltige, torfige und malzige Whiskys noch im traditionellen Pot-Still-Verfahren. Ganz genau so, wie es sich der Gründer gewünscht hatte. Mit ihrem intensiven Körper und einem sehr ausgeprägten Aroma sind die Yoichi-Whiskys sehr nah an ihren großen schottischen Vorbildern. Yoichi-Whisky erinnert an den Geschmack von Campbeltown-Whiskys., sind schwer und ölig. Neben dem Nikka Yoichi als Standard-Whisky entstand hier übrigens zum 100. Hochzeitstag des verstorbenen Whisky-Paares auch ein Brand, der an die Geschichte der Brennerei erinnert: der Nikka Yoichi Apple Brandy Wood Finish. Was nicht als Yoichi-Whisky abgefüllt wird, gibt den Blends von Nikka ihre schöne Rauchigkeit und Fülle.

Miyakikyo – die frische Frucht Honshus

Die Miyakikyo-Brennerei liegt am anderen Ende Japans. Genauso gegensätzlich wie die Lage der Brennereien sind auch die Whiskys. Miyakikyo Whisky ist leicht, sanft, floral und fruchtig, also das genaue Gegenteil zum schweren öligen Malt aus der Yoichi-Destillerie. Miyakikyo Single Malt erinnert mit seinen Sommerfrüchten und den vielen blumigen Noten an die Speyside. Pfirsich, Orange, Zitronenschale, cremige Vanille und ein schönes süßes Malz umgarnen Nase und Gaumen. Angenehm und weich ist der Miyakikyo -Whisky ein herrlicher Genuss aus Fernost. Auch in den Blended Whiskys von Nikka, die den größten Teil der Produktpalette einnehmen, findet man den duftigen Single Malt, aber vor allem auch die Grain Whisyks, die hier produziert werden.

Die bekanntesten Blended Whiskys von Nikka sind der Nikka from the Barrel, Nikka Days Blended Whisky, der Nikka Super Rae Old Whisky, der Nikka All Malt, der Nikka 12 Jahre oder der Nikka Tailored Blended Whisky. Aber es gibt auch besondere Tropfen, wie den 21-jährigen und den 17-jährigen Nikka Taketsuru Pure Malt, den Coffey Malt, den Nikka Pure Malt Red oder den Pure Malt Black.