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Whisky von Glenturret

– malzig – süß – cremig – helle Früchte – leichtes Holz – im Alter geröstete Nuss und Karamell –


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Glenturret – eine der ältesten Brennereien Schottlands

Viele Brennereien Schottlands schmücken sich mit dem Beisatz „älteste Brennerei Schottlands“. Auch die Destille Glenturret, eine Autostunde von Edinburgh entfernt, behauptet das von sich. Aufgrund dessen, dass in fast allen Whisky-Brennereien vor der Legalisierung schon das uisge beatha gebrannt wurde, ist es schwer nachzuvollziehen und noch schwerer zu beweisen, wer nun wirklich der allererste Produzent von Whisky in Schottland war.

Glenturret, nahe dem namensgebenden Loch Turret, aus dem die Brennerei auch das Wasser für seine Destillate bezieht, beansprucht für sich diese Titel. Schon im Jahr 1717 soll hier nachweislich Whisky gebrannt worden sein. Im Jahr 1775 dann, also 50 Jahre vor der Legalisierung des Whisky-Brennens durch Lizenzierungen, gründete John Drummond die Whisky-Brennerei offiziell, damals noch unter dem Namen Hosh.

Im Jahre 1826 errichtete man auf dem Gelände der Hosh-Brennerei eine weitere kleine Destille, die Glenturret genannt wurde. Diese wurde aber schon 26 Jahre später wieder geschlossen. Erst mit dem Besitzer Thomas Stewart ging es erhielt die ursprüngliche Hosh-Destillerie im Jahr 1875 den heutigen Namen Glenturret. Stewart investierte auch in die Ausstattung und baute die Brennerei weiter aus.

Wiederbelebung durch James Fairlie

Zwischen 1929 und 1959 stand die Produktion still. Seit 1960 lief die Produktion unter dem neuen Besitzer James Fairlie wieder an. Fairlie war ein wahrer Whisky-Enthusiast und machte die Brennerei durch die Verbesserung von Abläufen nicht nur profitabel, sondern auch den Whisky zu einem Hochgenuss. 1981 stieg Contreau et Cie als Investor in Glenturret ein und übernahm sie später ganz. Aber diese Ära dauerte nicht lange. 1990 verkaufte Remy-Contreau an die Highland Distillers Ltd, die später in der Edrington Group aufgingen.

Glenturret findet man hauptsächlich als Bestandteil des Blended Whisky Famous Grouse. Auch das beeindruckende Besucherzentrum ist darauf ausgelegt und trägt sogar den Namen „The Famous Grouse Experiment“ statt einfach Glenturret. Doch in den letzten Jahren, in den der Single Malt in Schottland wieder in den Vordergrund rückt, füllt auch Glenturret ein Grundsortiment an eigenen Malts ab.

Glenturrets berühmte Katze Towser

Ein Mitarbeiter der Brennerei Glenturret ist weltberühmt geworden. Die Brennerei-Katze Towser wurde sagenhafte 24 Jahre alt und soll in dieser Zeit unglaubliche 28.899 Mäuse gefangen haben. Das ist Weltrekord! So steht Towser, der im Jahr 1987 leider in den Katzenhimmel ging, im Guinness-Buch der Rekorde. Wie man die Mäuse gezählt hat, wollen Sie wissen? Einer der Stillmans führte eine ganze Zeit lang Buch darüber. Aufgrund dieser Statistik rechnete man die Zahlen hoch und kam zu diesem Ergebnis. Im Besucherzentrum können Sie Towser bewundern, denn seit 1991 steht dort ein Denkmal der Kultkatze.

Der Geschmack von Glenturret

Der Geschmack der Glenturret-Whisky ist recht komplex mit vielen ineinander verwobenen Aromen. Durch das klare Wasser aus dem Loch Turret, eine besonders lange Fermentationszeit und eine sehr langsame Destillation kitzeln die Brennmeister feine Aromen hervor, sorgen für eine schöne Leichtigkeit und eine intensive Süße.

Farblich präsentieren sich die Glenturret-Whiskys recht blass im Glas, doch am Gaumen sind sie äußerst cremig, schön malzig und recht frisch. Mit zunehmendem Alter, Glenturret hat eine Range vom 12- bis zum 25-jährigen Single Malt, nehmen die Karamellaromen zu, nussige Noten kommen hinzu, später auch holzige Töne.