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Whisky von Blair Athol

– süß – malzig – nussig – würzig – starke Sherrynote –


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Malerisch und versteckt – die Blair Athol Destillerie

Gleich am Ortseingang der kleinen und wunderschönen schottischen Stadt Pitlochry, direkt an der Straße von Perth nach Inverness versteckt sich die uralte Brennerei Blair Athol. Viele gehen an ihr vorbei, übersehen die kleinen steingrauen Häuschen, in denen das Wasser des Lebens schon jahrhundertelang durch die Brennblasen fließt. Das liegt vielleicht daran, dass ein großes Schild mit der Aufschrift „Bells“ die Besucher willkommen heißt. Hat man den Zugang über eine kleine Brücke doch noch gefunden, offenbart sich einem ein wirklich malerisches Idyll. Der Innenhof ist von Efeu umrankt und die grauen Steine der kleinen, schmucklosen Häuser erzählen eine alte Geschichte.

Nach Durchqueren der markanten roten Eingangstür empfängt den Besucher ein Schild mit der Aufschrift „Blair Athol Distillery – The home & heart of Bell’s“.Bell’s ist der Blended Whisky, in den die Brände der Blair Athol-Destille zum größten Teil fließen, von welchem schon das Schild an der Straße kündete.

Von Aldour zur Blair Athol Brennerei

Die Brennerei Blair Athol ist eine der ersten in Schottland, in der man legal Whisky brannte. Im Jahr 1798 schon gründeten John Stewart und Robert Robertson die kleine Destille. Damals hieß sie noch Aldour, abgeleitet vom Namen des Flüsschens Allt Dour, der sich in der Nähe durch die schottischen Highlands schlängelt. Aus diesem kleinen Wasserlauf bezogen die beiden in den Anfängen der Brennerei auch das Wasser. Leider musste die Destille schon bald nach der Gründung wieder schließen.

Doch im Jahr 1825 kaufte John Robertson die Aldour-Brennerei. Er richtete alles wieder her, erweiterte und änderte den Namen in Blair Athol. Wahrscheinlich sollte der Namen dem damaligen Grafen von Atholl schmeicheln, doch dieser schien Robertson nicht wohlgesonnen. Schon 1826 verpachtete der Graf das Land mitsamt der Distillery an Alexander Connacher. Dessen Tochter Elizabeth erbte die Brennerei im Jahr 1860. Eine Weile führte sie Blair Athol weiter, aber ab 1882 verkaufte sie an Peter Fraser & Co. Etwas später wurde sie Teil von Peter Mackenzie Blending House, der Gesellschaft des Begründers von Dufftown. Das Herz des Blended Whisky Bell wurde Blair Athol durch Arthur Bell & Sons, die die Brennerei im Jahr 1933 kauften.

Der Geschmack von Blair Athol

Als Single Malt kommt der Blair Athol nur selten auf den Markt. 90 Prozent der Produktion fließen in den Bell’s Blended Whisky von Diageo und geben ihm seinen würzigen und intensiven Charakter. Hält man eine hauseigene oder eine unabhängige Abfüllung in den Händen, darf man einen Whisky erwarten, der unglaublich würzig und nussig schmeckt. Sein kraftvoller, aber leichter Körper wird abgerundet von einer prägnanten Sherry-Note. Blair Athol Malt Whisky ist eher süß wie ein Speyside-Whisky und erinnert, je älter er ist, an herrlich duftendes Gebäck. Diageo hat den Blair Athol in seine Flora & Fauna-Collection aufgenommen, in der Single Malts von Destillerien, die sonst hauptsächlich für Blends produzieren, der Öffentlichkeit vorgestellt werden.